Konferenz der AG „Gesundheit“ des Petersburger Dialogs zum Thema „Medizinische Rehabilitation im Zeitalter der Patientenorientierung“

Konferenz der  AG „Gesundheit“ des Petersburger Dialogs zum Thema „Medizinische Rehabilitation im Zeitalter der Patientenorientierung“
Konferenz der  AG „Gesundheit“ des Petersburger Dialogs zum Thema „Medizinische Rehabilitation im Zeitalter der Patientenorientierung“
Konferenz der  AG „Gesundheit“ des Petersburger Dialogs zum Thema „Medizinische Rehabilitation im Zeitalter der Patientenorientierung“
Konferenz der  AG „Gesundheit“ des Petersburger Dialogs zum Thema „Medizinische Rehabilitation im Zeitalter der Patientenorientierung“
Konferenz der  AG „Gesundheit“ des Petersburger Dialogs zum Thema „Medizinische Rehabilitation im Zeitalter der Patientenorientierung“
Konferenz der  AG „Gesundheit“ des Petersburger Dialogs zum Thema „Medizinische Rehabilitation im Zeitalter der Patientenorientierung“
Konferenz der  AG „Gesundheit“ des Petersburger Dialogs zum Thema „Medizinische Rehabilitation im Zeitalter der Patientenorientierung“
Konferenz der  AG „Gesundheit“ des Petersburger Dialogs zum Thema „Medizinische Rehabilitation im Zeitalter der Patientenorientierung“
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Konferenz der  AG „Gesundheit“ des Petersburger Dialogs zum Thema „Medizinische Rehabilitation im Zeitalter der Patientenorientierung“
Konferenz der  AG „Gesundheit“ des Petersburger Dialogs zum Thema „Medizinische Rehabilitation im Zeitalter der Patientenorientierung“
Konferenz der  AG „Gesundheit“ des Petersburger Dialogs zum Thema „Medizinische Rehabilitation im Zeitalter der Patientenorientierung“

St. Petersburg 16./17. April 2018

Die AG Gesundheit veranstaltete eine für alle Beteiligen außerordentlich interessante Konferenz zum Thema Rehabilitation in St. Petersburg im Almazow Forschungszentrum.

Auf der Konferenz wurden sowohl die finanziellen Voraussetzungen für eine rehabilitative Behandlung in Russland und Deutschland dargestellt. Während in Deutschland die gesetzliche Kranken- und die Unfallversicherung rehabilitative Leistungen finanzieren, teilen sich  in Russland die gesetzliche Krankenversicherung und  die zuständige Oblast die Kosten. Die entsprechenden Leistungen haben sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt, es wurden aber keine Informationen darüber gegeben ob inzwischen alle Bedürftigen rehabilitative Leistungen erhalten. Für Aids- und psychiatrische Patienten gibt es keine Rehabilitation. Für etwa zehn Prozent der erbrachten Leistungen wird die medizinische Qualität untersucht, wobei durchaus noch Bedarf an der Verbesserung der Qualitätsmessung gesehen wurde.

Die Notwendigkeit der Qualitätsbeurteilung wurde ebenso von deutscher Seite gesehen, wobei über eine Vielzahl von Ansätzen berichtet wurde.
Die russische Seite berichtete, dass Kurorte schon immer Bestandteil des russischen Gesundheitswesens waren.  In den vergangenen Jahren entstanden neue Kurorte über den Bestand hinaus. Es wurde festgestellt, dass sich in den letzten Jahren die Erbringung von rehabilitativen Leistungen sehr dynamisch entwickelt hat.  Rehabilitative Einrichtungen werden sowohl von der Föderation, den Kommunen, von privaten Trägern als auch von den Gewerkschaften betrieben. Kuraufenthalte werden zur Hälfte aus staatlichen Geldern finanziert, die andere Hälfte muss von den  Patienten privat beglichen werden. Privaten Investitionen wird eine Bedeutung im Bereich der Rehabilitation zugeschrieben.

Im Verlauf der Konferenz wurden Erfahrungen und Kenntnisse über die Rehabilitation auf verschiedenen medizinischen Gebieten (Kardiologie, Neurologie etc.) ausgetauscht. Einigkeit bestand zwischen den Forscherinnen und Forschern darüber, dass Patienten heutzutage zentral für die Rehabilitation sind, ihr Mittun und ihre Einstellung seien prägend für den Erfolg.